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SIGMA Alltagsästhetik-Forschung, das Fundament erfolgreichen Aesthetic Managements

Design, so das Ergebnis einer kürzlich publizierten Studie, ist heute und in Zukunft das wichtigste Kriterium beim Autokauf. Konsequenz der Oberflächlichkeit unserer Zeit? Zählt nur noch die Form? Das hieße, die Funktion der Oberfläche zu unterschätzen.
Formgebung ist längst zur Bedürfnisbefriedigung geworden, Design zum Identitätsstiftenden Wert. „Alltagsästhetik“ hat nichts mit Schönheit zu tun, sondern bezeichnet die für den Konsumenten aus seiner Kultur und Werteorientierung heraus erlebbare Stimmigkeit seiner eigenen Intentionen mit dem vorhandenen Angebot. Man präferiert Angebote nicht nur wegen der innovativen Leistung, sondern mehr noch wegen der Faszination des Designs.

Design ist schon lange nicht mehr nur das Sahnehäubchen auf der Ingenieursleistung, sondern Kerninhalt des Angebots

Die persönliche Gestaltung der Alltagswelt, die Entscheidung, wie man leben möchte, wie man sich darstellt, welche Marken, Produkte, Serviceleistungen man bevorzugt, welche man ablehnt, wie man sich gegenüber anderen Gruppen abgrenzt, um nicht verwechselt zu werden usw. entspricht immer mehr alltagsästhetischen Identitätsbildungen.
Man denkt weniger darüber nach als man sie empfindet. „Alltagsästhetik“ hat dabei nicht unbedingt etwas mit Schönheit zu tun, sondern bezeichnet die für den Konsumenten aus seiner Kultur und Werteorientierung heraus erlebbare Stimmigkeit seiner eigenen Intentionen mit dem vorhandenen Angebot.

Formgebung wird zur Bedürfnisbefriedigung, Design zum identitätsstiftenden Wert

Man präferiert Angebote nicht nur wegen der innovativen Leistung, sondern mehr noch wegen der erlebten Harmonie, der Faszination des Designs. Es passt zur Persönlichkeit, es passt zum persönlichen Wertemuster, man entscheidet sich dafür wegen der Übereinstimmung von Persönlichkeit und Design, auch wenn die Produktleistung allein die Wahl nicht rechtfertigen würde.

Die ästhetische Faszination ist mittlerweile zu einem Schlüsseltrend über alle Kategorien hinweg geworden

Die Ästhetisierung des Alltagslebens, und damit des Konsums, zwingt auch dem Marketing unnachsichtig ihre Gesetze auf. Design ist schon lange nicht mehr nur das Sahnehäubchen auf der Ingenieursleistung, sondern Kerninhalt des Angebots. „Die einst für dubios gehaltenen ästhetischen Perspektiven“, meint der Sozialphilosoph Wolfgang Welsch mit Blick auf den gesellschaftlichen Wandel, „erweisen sich zunehmend als die wirklichkeitsnäheren und erschließungskräftigeren“.
SIGMA beschreibt das Phänomen, dass Menschen sich ihre Formen selbst suchen und das mehr durch persönliches Erleben als durch rationale Auseinandersetzung in Form von „Identity Engineering“.

Der Siegeszug des TV Flachbildschirms war vorhersehbar

Hersteller, die noch vor 2 Jahren nur die zu diesem Zeitpunkt sehr geringen Marktanteile von Flachbildschirmen im TV Segment (< 3%) im Auge hatten, waren in der Gefahr, diesen Produkttrend zu übersehen und auf diese Art den eigenen Markt neuen Anbietern zu überlassen. Übersehen wurde dabei das wachsende Interesse für technologisch-ästhetische Inszenierung des eigenen Wohnumfelds in den Trendleader–Milieus, in das sich das neue Angebot offensichtlich hervorragend einzupassen schien:
Der SIGMA Sensor wies einen Anteil von 80 % (!) der Befragten aus, allen voran die Postmodernen, die erklärten, dass ein Flachbildschirm „sehr gut“ bzw. “gut“ zum eigenen Wohnstil passen würde. Damit zeichnete sich deutlich ab, dass – der richtige Preis vorausgesetzt - ein flacher Bildschirm nicht nur ein Nischenprodukt für Reiche oder Technik-Freaks sein würde, sondern Volumenpotentiale aufweist, die die bisherige Röhrentechnologie an den Rand drängen wird.
Am eindrucksvollsten kann man die Alltagsästhetik an Wohnstilen beobachten: Während in traditionellen Arbeitermilieus Möbel häufig Rustikalität verkörpern sollen und in den bürgerlichen Milieus der gesellschaftlichen Mitte heute ein freundlicher Stil à la IKEA dominiert, finden die Angehörigen des aufstiegsorientierten Milieus tendenziell Gefallen an Chrom und Glas.
Im Rahmen der Erforschung der Alltagsästhetik untersucht SIGMA ästhetische Präferenzen von Zielgruppen auf der ganzen Welt. Wir beraten Unternehmen, die den Faktor Ästhetik gezielt einsetzen wollen, um die Einzigartigkeit von Produkten und Dienstleistungsangeboten den Konsumenten in aller Welt sichtbar zu machen.
Fundierte Erkenntnisse sowie umfangreiches Bildmaterial über
  • ästhetische Grundmotive
  • geschmackliche Präferenzen
  • Konsumpräferenzen
  • bevorzugte Stilrichtungen
geben detaillierte Einblicke in die Alltagswelt des Konsumenten.
Alltagsästhetik SIGMA Milieus zum Anfassen imHaus der Gegenwart“: Wir dokumentieren in Kooperation mit dem SZ Magazin die unterschiedlichen deutschen Einrichtungsstile.Lesen Sie mehr
SIGMA Milieus®Postmodernes Milieu:
Junges, formal zumeist hochgebildetes Avantgarde-Milieu mit Schwerpunkt in den Metropolen. Lebensstil-Trendsetter mit radikal subjektivistischer Lebensphilosophie: Der Einzelne als "Ingenieur" seines persönlichen Universums.Lesen sie mehr